Newsletter vom 18. April 2020

Sei still und erkenne, dass ich Gott bin. - Psalm 46,10

Am Mittwoch hat Frau Merkel verkündet, dass in Deutschland bis Ende August keine Gross­veranstaltungen stattfinden dürfen. Mir war sofort klar, dass es dieses Jahr kein Teenstreet gibt. Ich spürte, wie Traurigkeit in mir aufstieg. Ein Jahr ohne Teenstreet – undenkbar! Und doch erleben wir momentan sehr oft, dass Dinge wegfallen oder Massnahmen ergriffen werden, die vor Kurzem noch undenkbar waren.

Gerade in diesen Momenten trösten mich die Worte aus Psalm 46 ungemein. Sie haben die Macht, meine unruhige Seele zum Schweigen zu bringen – und das ist wirklich nicht einfach 😊. Sie helfen mir, mich auf Gott auszurich­ten! Still werden bedeutet für mich einen Gang zurückzu­schalten, bewusst aus der Aktivität auszusteigen und alles aus einem anderen Blickwinkel heraus anzusehen. So habe ich die Chance Gott zu erkennen, in meinem ganz gewöhnlichen Alltag, vielleicht nicht gerade in dem Moment, wenn mir etwas sehr Liebes genommen wird, aber ich darf still sein und Gott vertrauen, dass er es im Griff hat! Ich wünsche euch, dass ihr in diesen Tagen im ganz normalen Alltag immer wieder Gott erkennen könnt.

Moni Sinn

Kirchen auf dem Weg zurück

Das Bedürfnis nach Lockerung der Schutzmassnahmen vor dem Coronavirus ist verständ­licherweise gross, auch betref­fend Gemeinschaft, Gottes­dienste oder Jugendlager. Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA ruft jedoch dazu auf, dem vorsichtigen Vorgehen des Bundesrats zu folgen und nicht voreilig in Einzelaktivismus zu verfallen. Was heissen die etappenweisen Lockerungen der bisherigen Einschränkungen ab dem 27. April für die Kirchen? Voraussichtlich bis eine Woche nach Pfingsten (8. Juni) sind weiterhin keine Gottesdienste oder Versammlungen möglich. Angesichts dessen empfiehlt die SEA vorerst weiterhin auch auf Kleingruppen oder Hauskreis­treffen zu verzichten. Beerdi­gungen sind im Familienkreis durchführbar. Kinder- und Jugendlager über Auffahrt oder Pfingsten fallen ins Wasser. Offen bleibt vorläufig die Frage, was die Situation für Sommerlager bedeutet.

Aktuell arbeiten Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Kirchenverbände an einem Schutzkonzept für die Aktivitäten der Kirchen auf dem Weg zurück in den gewohnten Alltag. Dieses Schutzkonzept soll dem Bundesamt für Gesundheit vorgelegt werden und einen möglichst risiko- und reibungs­losen Übergang zu gemein­schaftlichen Versammlungen ermöglichen.

Mitteilung der SEA vom 17.04.2020

God@home

Die ETG Zürich ist Mitglied der Schweizerischen Evangelischen Allianz und teilt deren Einschätzungen und Ratschläge. Im Moment sieht es also danach aus, dass wir uns erst am 14. Juni wieder zu einem Gottesdienst an der Freiestrasse 83 treffen können. Umso wichtiger ist es:

  • im Gebet und Bibellesen die Beziehung zu Gott zu pflegen.
  • mit der Familie und der Gemeinde in Kontakt zu bleiben.

Hilfreich sind folgende Tipps:

  • beteilige dich in der Facebook-Gruppe «ETG Zürich»
  • nimm am Zoom- oder Telefongottesdienst am Mittwochabend teil.
  • Unter Media kannst du diese Inputs auch nachhören.
  • Einen guten Livestream-Gottesdienst findet man unter www.lindenwiese.de oder https://kirchezuhause.com/

Im Gebet und durch unseren Herrn Jesus Christus verbunden grüssen wir euch herzlich

Stephan Meier
Werner Schellenberg
Moni Sinn
Martin Brütsch